Würzburger Stolpersteine

Am 29. Oktober 1941 wurden alle Mitglieder der Familie BUKOFZER nach Litzmannstadt (Lodz) deportiert und von dort in das Vernichtungslager Kulmhof (Chelmno). Dort wurden alle vier ermordet.

„Stolpersteine“ ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, mit dem an Menschen erinnert wird, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden.

In Würzburg gibt es Stolpersteine seit 2006. Das Projekt wurde von Benita Stolz und Helmut Försch initiiert und wird von der Stadt Würzburg unterstützt.
Wir nutzten den Geocaching -Rundgang (Adventure Lab), um etwas über die Geschichte der Familien zu erfahren.

Max Pollak erblickte am 13. Juli 1890 das Licht der Welt. Er verdiente sein Geld als Tabakwarenhändler und zog bereits 1936 mit seiner Ehefrau Klara Pollak (geb. Günther) und den drei in Giebelstadt geborenen Kindern, Karl-Günther (1926), Manfred (1928) und Margot (1929), nach Würzburg1. Der Vater emigrierte im Juli 1938 nach New York, er beabsichtigte, Ehefrau und Kinder zu sich holen.
Günter Pollak lebte mit seinem Bruder Manfred im Kinderheim Antonienstraße 7 und machte nach dem Besuch der Volksschule in München in den jüdischen Anlernwerkstätten eine Schreinerlehre. Er meldete sich am 14.11.1941 nach Würzburg ab. Am 27.11.1941 wurde er von Nürnberg aus gemeinsam mit seiner Mutter und den beiden Geschwistern Manfred und Margot nach Riga deportiert und ermordet2.

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