ArbeiterInnengeschichte am Zentralfriedhof am 16. März 2024

Wir nutzen den „Gedächtnisraum“ Zentralfriedhof, um aus den geschichtlichen Brennpunkten unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen. Trotz der brutalen Verfolgung durch Kaiser, Könige, Diktatoren und Faschisten gab es Menschen, die sich dafür entschieden, Widerstand zu leisten und den engen Handlungsraum, den es dennoch gab, zu nutzen.
Es braucht eine Demokratisierung des Erinnerns!
Die Geschichte ist ein Kampffeld aktueller politischer Auseinander-setzungen. Demokratie braucht Widerspruch, um sich weiter zu entwickeln.


Informationen und Anmeldung zum Spaziergang

  • Datum: 16. März 2024 – Beginn: 13:00 Uhr
  • Der Spaziergang ist gratis.
  • Treffpunkt: Zentralfriedhof, Eingang: 3. Tor – Anfahrt mir der U3 nach Simmering und mit der Linie 11 oder 71 zum Zentralfriedhof Tor 3.
  • Dauer: Der Spaziergang wird ca. 2,5 Stunden dauern und endet beim Eingang 2. Tor Zentralfriedhof
  • Max. TN-Innenanzahl: 15 Personen
  • Anmeldung: Bitte ein Mail an rote.spuren@chello.at (Bitte die E-Mail-Adresse in das eigene Mailprogramm eintragen)

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Der lange Schatten des Faschismus

Etwa 130 Frau/Mann-Stunden an Vorbereitungszeit von Kolleg:innen für die Auswahl der Texte, Schreiben eines Designs und der Gestaltung einer Präsentation. Super Mithilfe durch Expert:innen in der FAKTory, die uns bei den Vorbereitungsarbeiten vor Ort super unterstützt haben.
Eigentlich ist es oft bei Veranstaltung so, dass wir bis zur Veranstaltung hoffen, dass genügend Teilnehmer:innen kommen und dann begeistert sind, wenn die Besucher:innen den Weg zu uns finden. Diesmal war die Begeisterung von Anfang gegeben, als täglich immer mehr Anmeldungen in unserem Email-Account landeten. Ein paar Tage vor der Veranstaltung stellte sich uns die Frage “Haben alle Platz?”


1934 war es in Europa drei faschistischen Diktatoren und den dazugehörigen Beweg-ungen gelungen, die Regierungen zu übernehmen, zwei davon stellten fast die Hälfte der Außen-grenzen Österreichs.

Das Deutsche Reich wollte den Wunsch vieler Österreicher:innen nach dem “Anschluss” erfüllen, während das faschistische Italien sich als Schutzmacht gerierte, um eben das zu verhindern. Diese Unterstützung gewährte Mussolini einem Regime, das seit dem März 1833 als ständische Diktatur regierte und damit dem korporatistischen Ideal der Faschisten nahestand.

Berthold Molden im Tagebuch 2/2024 im Artikel – Das Echo des Februar 1934
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Februargedenken 1934 – Niemals vergessen – Demokratie schützen!

Datum: 12. Februar 2024
Beginn: 18:00
Ende: 21:00
Ort: Schüttaustraße 21-39, 1220 Wien  – Goethehof, Vorplatz der städtischen Bücherei

Die Wiener SPÖ-Bildung, der Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen und die Sozialistische Jugend Wien laden ein zum Gedenken an die Opfer der Februarkämpfe 1934.

Gespräche mit: 

  • Landtagspräsident Ernst Woller, Vorsitzender der Wiener SPÖ-Bildung Klubobmann 
  • Mag. Josef Taucher, Bezirksvorsitzender der SPÖ-Donaustadt 
  • Rihab Toumi, Vorsitzende der Sozialisitschen Jugend Wien 
  • Dr. Gerald Netzl, Vorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen

Moderation: Martina Canori-Buchhart, MA, Bildungssekretärin der SPÖ-Wien 

Ansprachen

  • Renate Anderl, Präsidentin der Arbeiterkammer Wien und der Bundesarbeiterkammer 
  • Bundesrat Andreas Babler, MSc,  Bundesparteivorsitzender der SPÖ
  • Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Parteivorsitzender der SPÖ-Wien

„Im Gebrüll der Dollfuß’ Kanonen…“

Symposium zum 90. Jahrestag des Februaraufstands
10. und 11. Februar 2024
Uni Campus Altes AKH

Das Bündnis 12. Februar organisiert anlässlich des 90. Jahrestages der Februarkämpfe das Symposium „Im Gebrüll der Dollfuß‘ Kanonen…“. Es findet bei freiem Eintritt am Uni Campus Altes AKH (Spitalg. 2-4, 1090 Wien) statt.

Das Symposium behandelt die Themenblöcke Austrofaschismus und Februarkämpfe. Durch die breite Fächerung der Themen wird eine umfassende gesellschaftliche und politische Analyse des Austrofaschismus und der Februarkämpfe geboten.

In der Programmarbeit wurde einem unterschiedlichen Wissensstand der Besucher:innen Rechnung getragen. Neben spezialisierten Beiträgen, die einzelne Aspekte genau behandeln, wird es auch umfassende Beiträge geben, die dazu dienen, einen ersten Einblick in die Themenkomplexe zu gewinnen bzw. diese miteinander zu verknüpfen.
Im Rahmen der einzelnen Veranstaltungen wird auch Raum für Fragen und Diskussion geboten.

Die Aula am Campus ist der zentrale Anlauf- und Informationspunkt des Symposiums. Dieser Empfangs- und Aufenthaltsraum steht Publikum und Vortragenden zur Verfügung, er dient damit auch als Ort der Kommunikation. Neben Infos, Kaffee und Kuchen, gibt es dort auch einen Büchertisch sowie die Ausstellung der Linoldrucke aus „Als die Nacht begann…“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir brauchen keine Untertanen sondern Demokraten

In einer Kooperation haben die Roten Spuren mit der REFAK eine Zeitreise in die Geschichte der Demokratie unternommen.

Diese Recherche beweisst, dass die entscheidenden Impulse für eine Demokratie, die die Mitbestimmung aller Menschen gewährleistet, aus der Arbeiter:innenbewegung kamen. Wissen und Bildung waren und sind wichtige Triebfedern für gesellschaftliche Mitwirkung und ein gutes Leben für alle. Gerade in so turbulenten Zeiten wie heute.

Herzlichen Dank all jene, die uns bei diesem Artikel untetstützt haben. Unter dem Motto „DEMOKRATIE braucht MITWIRKUNG“ – Misch dich ein und werde aktiv.

Gedenken in Wöllersdorf am 10. Februar 2024

Das austrofaschistische Regime richtete Anhaltelager für sozialdemokratische Funktionär*innen und Februarkämpfer*innen ein. Die – ohne rechtsstaatlichen Schutz – inhaftierten Menschen litten enorm unter der Freiheitsberaubung. Übergriffe des Wachpersonals waren an der Tagesordnung. Die Kosten der Haft musstendie Opfer selbst bezahlen. Meist fiel der Alleinverdienst weg, die zurückgebliebenen Angehörigen litten Hunger wurden delogiert.
Quelle: Otto Bauer – Der Aufstand der österreichischen Arbeiter, kommentiert und herausgegeben von Werner Anzenberger, Anja Grabuschnig, Hans-Peter Weingand, ÖGB-Verlag, 2021 Wien, ISBN 978-3-99046-516-5

Redner:innen

  • Dr.Gerlinde Sauerschnig – Bezirksvorsitzende der Freiheitskämpfer Wiener Neustadt
  • Petra Tanzler – Nationalrätin, Bezirksvorsitzende der SPÖ Wiener Neustadt
  • Dr. Günther Sidl – Abgeordneter zum Europäischen Parlament
  • Mag. Sven Hergovich – Landesrat, Vorsitzender der SPÖ Niederösterreich

Filmarchiv Austria zu 90 Jahre Februar 1934

Zum 90. Mal jährt sich heuer der Bürgerkrieg von 1934 – eine Zeitenwende für Österreich. Die Erste Republik geht jäh zu Ende, was in den nächsten vier Jahren folgt, ist eine »ständestaatlich drapierte Diktatur«: der Austrofaschismus. Die vier Programme geben nicht nur anhand zeitgeschichtlicher Dokumente Einblick in die Dramatik der Auseinandersetzungen, sondern werfen auch Schlaglichter auf die Spuren, die jene Februartage in der österreichischen Filmgeschichte hinterlassen haben.

Zu den Programmen des
Film – Specials Februar 34

Zu den Programmdetails

Neue Lesung zur “Ungarische Beste”

Wer sich eine Draufgabe von der Generalversammlung holen will oder wer damals terminlich nicht konnte, für den/die gibt es jetzt eine Gelegenheit Maxa Danesi zu hören.

Achtung: diesmal wird um Anmeldung gebeten unter: kontakt@ortnerbuecher.at oder 0664/9210038.