Uschi und Willi haben uns aus Oberpullendorf zwei Fotos zukommen lassen. Wir erinnern an diesem Blogeintrag an das Schicksal der Rominija im Burgenland.
Eine Ansiedlung von Romafamilien in Oberpullendorf ist erstmals im 19. Jahrhundert belegt1.

Sofort nach dem „Anschluss“ setzten die Verfolgungsmaßnahmen gegen die Roma ein. So wurde der Rom Julius Karall Opfer der rassistischen Politik.
Der Retter von OberpullendorfMeine beiden Verurteilungen wegen Übertretung nach dem § 156 StG und § 129 1 StG durch das Landesgericht Wiener Neustadt erfolgten zu dem Zwecke, um bei mir die Voraussetzung einer Entmannung künstlich zu konstruieren. Ich konnte mich in diesen Strafverfahren als Angehöriger der Zigeunerrasse nicht entsprechend verteidigen, da ich nur mangelhaft die deutsche Sprache beherrsche und auch sonst weder lesen noch schreiben kann. Ich habe daher in diesen Verfahren die mit mir aufgenommenen Protokolle nicht lesen und daher nicht überprüfen können. Ich war in diesen Strafverfahren völlig rechtlos und der Willkür der nationalsozialistischen Richter ausgeliefert2.