Gedenken: „80 Jahre Deportationen Wien-Riga“

Eine Gedenkausstellung im Auftrag der Stadt Wien

Vor 80 Jahren wurden rund 4.200 Wiener Jüdinnen und Juden – darunter viele Kinder – mit dem Zug nach Riga (Lettland) deportiert. Viele wurden dort unittelbar nach ihrer Ankunft erschossen. Eine Gedenkausstellung im Auftrag der Stadt Wien soll in der großen Halle des Wiener Hauptbahnhofs die Grausamkeit des Nationalsozialismus vor Augen führen.

„80 Jahre Deportationen Wien-Riga“ läuft von 15. Oktober bis 30. November 2021. Anschließend soll die Schau auch in Riga gezeigt werden. 1)

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Alois Rohrauer (1843 – 1923)

„Möge nicht mehr fern sein der Tag des „Sonnenaufgangs der Gehirne“ dass es nicht nur heisst „Berg frei!“ sondern auch „Mensch frei!“

Dieser Spruch, den wir in Spital/Phyrn gesehen haben, stammt von Alois Rohrauer, einer der Gründer des Touristenvereines „Die Naturfreunde“.

Der Sohn eines Zimmermannes erlernte selbst den Beruf des Sensenschmieds. 1864 verließ Alois Rohrauer seine Heimat, kam 1866 nach Wien, und fand als Feinmechaniker Arbeit in der Simmeringer Waggonfabrik.
Hier schloss er sich der sozialdemokratischen Bewegung und der Gewerkschaft an. Rohrauer wurde bald ein beliebter Versammlungsredner und ein früher Freund des jungen Jusstudenten Karl Renner, der auch sein Wohnungsnachbar war. Gemeinsam gehörten sie 1895 zu den Gründern des Touristenvereins Naturfreunde, dessen erster Obmann Rohrauer bis zu seinem Tod war.

Gedenktafel in Spital am Pyhrn


Alois-Rohrauer-Denkmal im Rohrauer-Park in Wien 15

Das Rohrauerhaus der Naturfreunde in Spital am Pyhrn wurde nach ihm benannt.
Im Juli 1935 wurde das Vermögen der Naturfreunde offiziell den Bergfreunden übergeben.

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Grete Rehor

„Es ist wichtig und richtig, wenn Frauen auch in höchste Positionen vordringen. Dies entspricht nicht nur der Bevölkerungs- und Beschäftigungsstruktur, sondern auch der Wählerstruktur.“

Dies sagte Grete Rehor an ihrem ersten Amtstag als Sozialministerin (1966-1970) zur Neuen illustrierten Wochenschau im Mai 1966. Als erste Frau wurde die christlich-soziale Gewerkschafterin damals zu einer Bundesministerin ernannt (eine Untersaatssekretärin gab es schon 1945 acht Monate lang mit Helene Postranecky). 104 Sozialgesetze trugen ihre Handschrift – das brachte ihr im Volk und auch in der eigenen Partei (ÖVP) den Spitznamen „Schwarze Kommunistin“ ein. 1)

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Vom Flohkino zum Multiplex – verschwundene Kinos in der Brigittenau

Ein Stadtspaziergang in der Brigittenau

Ein Mitglied unseres Vereines Rote Spuren hat uns auf diesen interessanten Spaziergang aufmerksam gemacht. Veranstalter ist die VHS-Brigittenau. Hier die Infos dazu:

Die Brigittenau beheimatete in der Vergangenheit nicht nur sieben Kinos, sondern war auch Filmproduktionsstätte. Der Rundgang durch den Bezirk gibt einen Einblick in die vergessene Geschichte der Brigittenauer Kinos. Wir besuchen aufgelassenes „Lichtspieltheater“ und Orte an denen Filme produziert wurden. Der Rundgang beschäftigt sich auch mit den historischen Rahmenbedingen wie etwa „Arisierungen“ und den die „goldenen“ Nachkriegsjahre.

Veranstalter: VHS Brigittenau
05.10.2021 , 16:00 – 19:00 Uhr und 12.10.2021
Anmeldung für 05.10.2021 bei VHS-Brigittenau, (Kurs-Nr. 20.20963)
Anmeldung für 12.10.2021 bei VHS-Brigittenau, (Kurs–Nr. 20.20966)
Kursleitung: Otto Luif
Treffpunkt: im Multiplex in der Milleniumcity
TeilnehmerInnen: 1 – 15
Kosten: € 13,80