Geschichte in der Leopoldstadt

Wir machten einen Rundgang mit den Mitgliedern des Verein “Viva Frauen 50plus”. In der Praterstrasse 8 war Treffpunkt. Von den Roten Spuren waren Brigitte, Ingrid, Eva und Werner für den Stadt-Spaziergang veranwortlich. Herzlichen Dank an Peter, der mit der Rote Spuren – Beach Flag den Treffpunkt weithin sichtbar machte.

16 Frauen begrüssten wir beim Rundgang

Nach dem Start schilderte eine Teilnehmerin beim Haus Praterstrasse 11 einen Auszug ihrer Familiengeschichte. Das traurige Schicksal von Max und Susanne Bergmann.

Weshalb Nestroy bei uns im Rundgang so prominent vertreten ist?

Weiter zur Info von Nestroy

Rundgang – INS RAMPENLICHT

Hervorgehoben

Persönlichkeiten, die den Beginn der zweiten Republik mitgestaltet haben.

Termin: Freitag 8. Mai 2026 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Gedenkstein für die Opfer des Faschismus am Morzinplatz
Anmeldung: Per Email – rote.spuren@chello. at

Es geht um eine Gruppe sozialdemokratischer Politiker:innen und Pionier:innen aus Österreich, und zwar Männer und Frauen, deren Arbeit und Einsatz als “wegweisend” für die Sozialdemokratie, für die Gewerkschaftsbewegung, für Menschenrechte für Gleichberechtigung und auch für den Frieden gelten.

Heinz Fischer als persönliche Erinnerungen in diesem Buch

Die beiden Autoren Wolfgang Greif und Alexander Neunherz präsentieren uns auf ausgewählten Plätzen Persönlichkeiten aus diesem Buch.
Wir haben spannende Plätze und spannende Personen ausgewählt, die uns überraschende Einsichten in die Entstehung der Zweiten Republik geben.

Organisatorische Angelegenheiten:
Die Teilnahme am Rundgang ist gratis.
Am besten erreicht man das Denkmal am Morzinplatz mit der U4 – Station Schwedenplatz.

  • Wir starten am Mahnmal: “Niemals Vergessen für die Opfer der Gestapo” am Morzinplatz
  • Im DÖW, dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstand in der Wipplingerstrasse 6 – 8, 1010 Wien, befindet sich die 2. Station.
  • Die 3. Station befindet sich beim ehemaligen NÖ Landhaus in der Herrengasse 13.
  • Bei der Fassade der SPÖ-Bundesparteizentrale in der Löwelstraße ist die 4. Station.
  • In der Ebendorferstraße beim Haus der ehemaligen AK-Zentrale und Gewerkschaftshaus in der Ersten Republik beenden wir den Rundgang.

Weitere Informationen zu Stationen und Personen auf Politikforschung.at

Rundgang: Revolution und Widerstand Vom Heldenplatz zum Sigmund-Freud- Park

Termin: 25.04.2026, 14:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang zur Nationalbibliothek am Heldenplatz
Anmeldung: VHS-Brigittenau

Die Demokratie, wie wir sie heute kennen, musste über Jahrhunderte erkämpft, erstritten und mit viel Einsatz der Arbeiter*innenbewegung errichtet werden.
Wer waren die Baumeister*innen unserer heutigen Freiheit?
Wer wurde für Kritik, Widerstand und politische Aufklärung gefoltert, eingesperrt und getötet?
Bei diesem Spaziergang erinnern wir an Widerstand, Aufstände und Revolutionen der Arbeiter*innen im Kampf gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Kapitalismus.

Jüdische Geschichte beim Rundgang in der Leopoldstadt

Bei unserem Spaziergang „Die Leopoldstadt – rund um die Jägerzeile, den wir in Kooperation mit der VHS-Brigittenau durchführen, konnten wir mehr als 10 Teilnehmer:innen begrüssen.

Bei unseren Berichten über unsere Spaziergänge versuchen wir neue historischen Einblicke, die wir dabei entdeckt haben, als Zusatzinformation zur Broschüre zu dokumentieren.

Diese „Stolpersteine* liegen in der Praterstrasse am Gehsteig rechts vom Nestroydenkmal mit Blickrichtung zum Zentrum.

Am 10. Oktober 2021 wurde im Gehsteig vor dem Haus Praterstraße 17 ein Stein der Erinnerung eröffnet. Er erinnert an 117 jüdische BewohnerInnen, darunter Johanna Hofmann, Ciwye Hoffmann und Bernhard Hofmann. Johanna Hofmann wurde am 27. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 26. September 1942 ermordet. Ciwye Hoffmann wurde am 19. Feber 1941 nach Kielce deportiert und im Holocaust ermordet. Bernhard Hofmann wurde am 19. Feber 1941 nach Kielce deportiert und im Holocaust ermordet1.

Weiter bei unserem Rundgang

Die Leopoldstadt – rund um die Jägerzeile

Wir tauchen ein in die Entstehungsgeschichte der Leopoldstadt und begeben uns auf die Spurensuche der jüdischen Geschichte. In der Jägerzeile starben 1848 fast 5000 Menschen, die erste demokratischen Menschenrechte verteidigten. Die Jägerzeile als Brennpunkt von Kunst und Kultur, die die herrschaftlichen Normen herausforderte. Die Weltausstellung 1873 machte Wien zu einem Zentrum des europäischen Frauenhandels. Wie geht es den Sexarbeiter:innen heute? Der enorme Bevölkerungszuwachs am beginnenden 20. Jhdt. bedeutet eine enorme Wohnungsnot. Was waren die Antworten des Roten Wien?

Ein Stadtspaziergang der VHS-Brigittenau
in Kooperation mit den Roten Spuren
Termin: 11.04.2026, 14:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Ehemaliges Wohnhaus von Karl Renner, Praterstraße 8, 1020 Wien
Anmeldung: VHS-Brigittenau

Die Brigittenau im Brennpunkt gesellschaftlicher Veränderungen

Bei unserem Stadtspaziergang im Auftrag der VHS konnten wir 11 Teilnehmer:innen begrüssen.

Informationen zum Rundgang

Die Entwicklung der Häuseranzahl und der Einwohner in der Brigittenau

Quelle für beide Statistiken Wien Geschichte Wiki

Stadtspaziergang Brigittenau

Die Brigittenau im Brennpunkt gesellschaftlicher Veränderungen

  • Datum: Samstag, den 21.03.2026, 14:00 – 16:00 Uhr
  • Treffpunkt: Höchstädtplatz, 1200 Wien – beim Mahnmal für die Opfer und Kämpfer gegen faschistische Gewaltherrschaft
  • Anmeldung: VHS-Brigittenau

Bei diesem Rundgang geht es um den Kampf der Brigittenauer Bevölkerung um Demokratie und ein gutes Leben. Die Arbeiter*innenbewegung konnte, nachdem sie 1848 von Fürst Windisch-Graetz und seinen Truppen blutig niedergeschlagen worden war, nach dem Ersten Weltkrieg mit neu errichteten Gemeindebauten und Gesundheitseinrichtungen neue Hoffnung geben. 
Wir erforschen gemeinsam die Geschichte unserer Großväter und Großmütter und deren Vorfahren sowie ihre Lebensumstände. In welchen Betrieben haben sie gearbeitet? Woher kamen sie? Wohin mussten sie vor dem Austrofaschismus und den Nazis fliehen? Wer wurde verfolgt und in die Todeslager abtransportiert? Wer leistete in der Brigittenau Widerstand und verteidigte die Demokratie? Wer opferte sein Leben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus?
Mit den Spaziergängen sammeln wir Erfahrungen von über 120 Jahren Geschichte in der Brigittenau, um unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen. Denn wer die Geschichte der Menschen kennt, kann bei der Gestaltung der Zukunft mitwirken.

Empört euch – Geschichtssplitter der Emanzipation

Für die VHS Brigittenau veranstaltete rund um den Internationalen Frauentag einen Spaziergang zur Geschichte von Frauen, die sich für Gleichberechtigung und Emanzipation einsetzten.

Mehr zu unserem zweiten Geschichtsspaziergang in diesem Jahr ….

Rundgang zum Internationalen Frauentag

Termin: 14.03.2026, 14:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Platz der Menschenrechte beim Museumsquartier, am Beginn der Mariahilfer Straße
ANMELDUNG: VHS-Brigittenau

Man muss nur den Mut haben, alles auf die Spitze zu treiben. Wer ausweicht, weicht sich selbst aus, und wer sich selbst ausweicht, der findet sich nicht.
Lina Loos (1882 – 1950)

Bereits 1910 rief die deutsche Sozialistin Clara Zetkin den Internationalen Frauentag ins Leben. Erstmals fand dieser am 19. März 1911 statt. 1921 wurde sein Datum endgültig auf den 8. März gelegt. 
Bei diesem Spaziergang erfährt man viel Wissenswertes – zum Beispiel, wer die ersten Vorkämpferinnen für Frauenrechte waren, warum 1907 mehr als 6.000 Schneiderinnen auf der Ringstraße demonstrierten oder über den langwierigen Kampf um das Frauenwahlrecht.