Der Floridsdorfer Spanienkämpfer Karl Sequens

Ausstellungsort: Kulturankerzentrum Schlingermarkt
Brünner Straße 34–38, 1210 Wien, Eingang: Brünner Straße 36
von 29.5.2026 bis 15.9.2026

Die Ausstellung basiert auf der Erzählung „Entwurf einer Liebe auf den ersten Blick“ von Erich Hackl (Zürich: Diogenes, 1999). Sie nähert sich dem Leben von Karl Sequens zwischen politischem Engagement, Exil und persönlichen Beziehungen und verknüpft die individuelle Biografie mit den historischen Ereignissen des Spanischen Bürgerkriegs sowie mit der Etablierung des Faschismus in Europa.

Eröffnung: Do, 28. Mai, 18:30 Uhr im Kulturankerzentrum Schlingermarkt
Mit Veronica Kaup-Hasler, amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft
Erich Hackl, Schriftsteller

Öffnungszeiten: Mittwoch: 15–18 Uhr (am 15.7. geschlossen)
Sonderöffnungen: 10.06., 08.07., 12.08., 09.09. / jeweils 15–20 Uhr
04.07. / 11.07. /12.07. / 18.07. / 19.07. / 26.07. / 01.08. / 02.08 / 08.08. / 09.08. / 15.08. / 16.08. / 22.08. / 30.08.
jeweils 12-15 Uhr
Führungen für Schulen
16.06.2026, 10 –12 Uhr
23.06.2026, 10 –12 Uhr
Öffentliche Führungen
26.06.2026, 16 Uhr, 10.07.2026, 15 Uhr,
20.07.2026, 18 Uhr, 05.08.2026, 16 Uhr
28.08.2026, 16 Uhr, 05.09.2026, 12 Uhr
Finissage: 15.09.2026, 18 –21 Uhr

VERANSTALTUNGEN ZUR AUSSTELLUNG
Bezirksmuseum Floridsdorf, Di, 02.06.2026, 18 Uhr
Lesung von Erich Hackl: Ein Abend für Karl Sequens

ANMELDUNG
Für Veranstaltungen und Führungen wird um Anmeldung beim Bezirksmuseum Floridsdorf gebeten: bm1210@bezirksmuseum.at

Weiter zu Karl Sequens

Der lange Schatten des Faschismus

Die Broschüre zu unserer Lesung ist fertig. Herzlichen Dank an Drizhal Peter für die Layoutierung.

Liebe Leser:innen dieser Broschüre!

Am Vorabend des 90. Jahrestages der endgültigen Beseitigung der Demokratie durch Dollfuß, durch die Heimwehr und ihrer christlichsozialen Helfershelfer setzen wir ein Signal.
Mit diesen Texten zeigen wir auf, dass die Ereignisse der Vergangenheit nur zu deutlich zeigen, wie wichtig rechtzeitiger Einsatz und Initiativen für ein demokratisches Zusammenleben sind. Die Lesung ist ein Versuch, die Zuhörer:innen aufzufordern Aktivist:innen in einer lebendigen Demokratie zu werden.
Und ja, die Aktionen und Akteur:innen im demokratischen Alltag sind nie perfekt. Die Ereignisse sind oftmals Kompromisse divergierender Interessen. All jene, die sich nicht daran beteiligen oder nur kritisierende Zuschauer:innen sind, stärken jene, die Menschenrechte, Freiheit, ein gutes Leben für alle und eine gerechte Verteilung des Reichtums und damit die Demokratie beseitigen wollen. Wir fordern sie auf –

MISCHEN SIE SICH EIN,
STÄRKEN SIE DIE DEMOKRATIE UND SORGEN SIE FÜR EIN
GERECHTES UND GUTES LEBEN FÜR ALLE.

Werner Drizhal – Vereinsvorsitzender Rote Spuren
Franz Koskarti – Vereinsvorsitzender ARGE

„Sagen sie nicht – sie hätten nichts zu sagen“ die Lockerwiese

Die Siedlung Lockerwiese, welche in den Jahren 1928-1932 (sowie Erweiterung 1938-1939) durch die Stadt Wien errichtet wurde, ist ein interessantes Beispiel für ein Hybridkonzept einer kleinbürgerlichen Gartenstadt und den Prinzipien des kommunalen Wohnbaus des „Roten Wien“ der Zwischenkriegszeit. Bei der Lockerwiese handelt sich um die zweitgrößte Gartensiedlung der Stadt (nach dem Karl-Seitz-Hof in Floridsdorf).

In der Siedlung Lockerwiese am Holowatyplatz

In einem Rundgang „Geschichten aus der Lockerwiese“ der VHS-Hietzing und des wohnpartner-Team 13_23. Am 28. September 2012 wurde in der Gemeindebausiedlung die Freiluftausstellung präsentiert. Die Ausstellung besteht aus 21 Informationstafeln. Diese Tafeln geben Auskunft über den Alltag der Menschen und über ihre poltische, kulturelle Geschichte.. Als Projekt „Geschichte mit den betroffenen Menschen“ war ein zentrales Motto – SAGEN SIE NICHT SIE HÄTTEN NICHTS ZU SAGEN.

Weiterlesen