
Zwei Politikwissenschaftler und Historiker machen sich mit einer Gruppe der Roten Spuren und begehen Geschichte. Wolfgang und Alexander holen Persönlichkeiten der Sozialdemokratie, die zu Beginn der Zweiten Republik wichtige Aufbauarbeit leisteten, ins Rampenlicht. Brigitte und Werner liefern die historischen Informationen zu den Stationen.
Zwei Beispiele aus dem Rundgang

Rudolfine „Fini“ Muhr 1– glühende Revolutionärin und ein Leben für den demokratischen Sozialismus. Als Betriebsrätin war sie Expertin zu Fragen und Problemen der Frauen in der Metallindustrie. Als Aktivistin bei den Revolutionären Sozialisten unterstützte sieOpfer im illegalen Kampf gegen die Austrofaschisten. Als Gründungsmitglied der SPÖ Hietzing nach 1945 war sie Mitglieder des Wiener Landtages und Gemeinderates. Von 1959 bis 1963 war sie Frauenzentralsekretärin der SPÖ und bis 1968 Mitglied des Bundesfrauenkomitees2.
Jakob Viehauser – Sozialdemokratischer Bürgermeister der ersten Stunde. Als Sohn eines Kleinbauern begann er Bergknappen am Mühlbacher Mitterberg zu organisieren (siehe Artikel unten). Er widmete sich dem „Klassengegensatz“ zwischen Klein- und Großbauern im Parlament, wo er vielbeachtete Reden hielt. Er schaffte es zweimal den Bürgermeistersessel in Dienten am Hochkönig für SDAP zu gewinnen. Er erkämpfte einen der ersten roten Stützpunkte am Land3.



Quellenverzeichnis
- Foto vom Geschichte – Wiki – Wien ↩︎
- Mehr zu ihrer Lebensgeschichte im Buch „Ins Rampenlicht“ im Kapitel von Sabine Lichtenberger und Gerald Netzl ab Seite 191, ↩︎
- Mehr zu seiner Lebensgeschichte im Beitrag von Alexander Neunherz im Buch „Ins Rampenlicht“. ↩︎