Geboren am 2.2.1876 in ÖdenburgWohnort: 1110 Wien, Rinnböckstraße 21/2/7 – letzter bekannter Wohnort: 1020 Wien, Pazmanitengasse 3/4
Geboren am 2.2.1876 in ÖdenburgUnter Bürgermeister Karl Seitz, dem so hervorragende Mitstreiter wie Hugo Breitner, Julius Tandler, Otto Glöckel und Robert Danneberg zur Seite standen, vollzog sich von 1923 bis 1933 in Wien jenes beispielhafte Aufbauwerk, das die Bewunderung der ganzen Welt erregte. (3)
Bis heute ist Wien die einzige Millionenstadt der Welt, wo die Sozialdemokratie die stärkste politische Kraft ist und mit Ausnahme der Kriegs- und Faschismuszeiten seit der Republiksgründung den Bürgermeister stellt.
In der Gruppe 40 gibt es eine Gedenktafel, die an die Opfer im Konzentrationslager Auschwitz und dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau erinnert. Hier wurden Juden, Roma, Sinti, Homosexuelle, polnische und sowjetische Kriegsgefangene und politisch Andersdenkende systematisch ermordet. Mehr als 1 Million Menschen wurden hier von den Nazischergen, die auch aus Österreich kamen, vernichtet. Weiterlesen
Abseits der Jugoslawischen Denkmäler steht ein Gedenkstein zu Ehren der russischen Kriegsgefangenen. (Position N67°05’38.00″, E15°28’29.38″)
Wieviele Rotarmisten sind in den Lagern außerhalb Deutschlands registriert worden sind; es betrifft Skandinavien, das Generalgouvernement und die besetzten Ostgebiete. Bei den beiden Letzteren kommen Doppelregistrierungen relativ häufig vor; feste Nummern scheinen häufiger erst in dem Moment vergeben worden zu sein, in dem ein Abtransport zum Arbeitseinsatz im Deutschen Reich bevorstand. Insofern scheint es angebracht, die hier ermittelten Zahlen zu reduzieren; uns schienen 25 % angebracht zu sein. Damit ergibt sich der Zahlenstand, den die folgende Übersicht wiedergibt:(1)
Quellennachweis
(1) Sowjetische Kriegsgefangene in deutschem Gewahrsam – Reinhard Otto
Herausgeberin: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz – Homepage: www.politische-bildung-rlp.de – ISBN 978-3-89289-025-6
LpB_-_Kriegsgefangenenlager_1939-1950_-_Dokumentation_Nr.9
Inschrift bei der Gedenkstätte in Botn zur Erinnerung an die Jugoslawischen Kriegesgefangenen, die in Nordnorwegen, die von den Nazis beim Straßenbau getötet wurden. Position: N67°28’39.08″ , E15°28’32.68″
Hier ist im Jahre 1953 ein Sammelfriedhof für die in Nordnorwegen begrabenen jugoslawischen (überwiegend serbischen) Kriegsgefangenen angelegt worden.(1)
Als Norwegen 1940 durch die Deutschen okkupiert wurde, endete die Eisenbahn nordwärts in Mosjoen. Die Strassen, soweit vorhanden, befanden sich in einfachem Zustand und wurden häufig durch Fährstrecken unterbrochen. Der deutsche Oberbefehlshaber in Norwegen, General von Falkenhorst, forderte 145’000 Mann für den Fortsetzungsbau der Bahnstrecke bis nach Kirkenes in der norwegischen Provinz (Fylke) Finnmark. In einer ersten Etappe wollte man sich auf den
Inschrift am Denkmal
Am 26. Mai 1940 landeten 3 Gloster Gladiator (Doppeldecker Jagdflugzeug) der Royal Air Force auf einer Landebahn in der Bodø. Die Piloten dieser Flugzeuge fügten dem zahlenmäßig überlegenen Feind große Verluste bei. Später gaben sie ihr Leben für die Freiheit.
Dieses Denkmal wurde zu ihrer Erinnerung errichtet.
Am 24. April, begann das norweg. Batallion seinen Angriff auf Lapphaugen aber aufgrund der extremen Wetterbedingungen und des deutschen Widerstands wurde der Angriff zurückgeschlagen.
Die Deutschen beschlossen, ihre Positionen auf Lapphaugen und Gratangsbotn aufzugeben. Im schlechtes Wetter machten sie dies unbemerkt von der II / IR15. Bei Wind und starken Schneefall, überquerte die I / IR12 die Fjordbotneidet und fand den Gratangsbotn von den Deutschen verlassen vor. Die Soldaten waren nach dem Gewaltmarsch erschöpft und ruhten sich in den Bauernhäusern und Scheunen in Gratangsbotn aus. Aus Gründen, die nicht vollständig geklärt wurden, wahrscheinlich ein Missverständnis des Kommandanten des Bataillons, sicherte das Bataillon, die umliegende Gegend. Der Gratangsbotn liegt geographisch am Boden eines Kessels mit hohen Bergen rundum.
Das Denkmal im Fættenfjord steht bei den Koordinaten
N 63°33’53.15″ E 10°56’30.46″ mit der Inschrift:
In Erinnerung an die Piloten und Besatzungsmitglieder der Royal Air Force, die bei Angriffen und Aufklärungsflügen gegen das Nazi-Kriegsschiff Tirpitz im Fættenfjord 1942 getötet wurden. In Dankbarkeit und Verehrung, die ihr Leben für unsere gemeinsame Sache gaben. Errichtet von der lokalen Bevölkerung.
Die Tirpitz ankerte am 16. Jänner 1942 im Fættenfjord Nahe Trondheim.
Die P-41 Uredd war ein U-Boot der Royal Navy Norway. Es hatte 42 Personen Bord und sollte norwegische und britische Agenten absetzen. Es lief am 24.02.1943 in den Fulgløfjord und kollidierte dort mit einer Mine und sankt. Das Wrack wurde 1983 in 105m Tiefe gefunden.

Dieser Gedenkstein erinnert an die norwegischen und englischen Marinesoldaten, die zwischen 1940 und 1945 gegen die deutsche Besatzung gekämpft haben.
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Dieses Denkmal erinnert an die sowjetischen Kriegsgefangenen von 1942 – 1945.
Die sowjetischen Kriegsgefangenen wurden von den preußischen Ostseehäfen nach Norwegen, in erster Linie nach Nordnorwegen verfrachtet. Bis 1945 wurden insgesamt 90.000 sowjetische Kriegsgefangene in die von der SS und Quislings “Hird” bewachten norwegischen Arbeitslager deportiert. (2) Die in 249 größeren und kleineren Lagern wie Sklaven gehaltenen Gefangenen lebten und arbeiteten unter extrem, menschen-unwürdigen Bedingungen, und die einschlägigen Bestimmungen der Genfer Konvention und der Haager Landkriegsordnung wurden deutscherseits vollkommen mißachtet. Viele dieser Menschen kamen durch Hunger, Seuchen oder die harten Arbeitsbedingungen ums Leben. Nicht wenige wurden durch die deutschen Wachmannschaften ermordet.
74.000 Sowjetbürger überlebten die unmenschliche Kriegsgefangenschaft der Deutschen in Norwegen. (1)
Quellenangaben:
(1) Deportiert nach Hause – Sowjetische Kriegsgefangene im “Dritten Reich” und ihre Repartrierung – Pavel Polian, 2001 Oldenbourg Verlag, Seite 86, ISBN 5-486-56555-4
(2) Reichskommissariat Norwegen – Robert Bohn – Oldenbourg Verlag 2000
ISBN 3-486-56488-9