
Johann Janecek ist am 6. Mai 1881 in Borova, einem kleinem Dorf in Nordböhmen, geboren. Die Suche nach besseren Lebensbedingungen führte ihn nach Wien.
Er schloss sich den Gewerkschaften und der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei an, wurde Vertrauensmann in der Brigittenauer Metallfabrik Scherb, nach einem von ihm organisierten Streik jedoch entlassen und auf die berüchtigte “Schwarze Liste” gesetzt, was zur Folge hatte, dass er in keinem anderen Betrieb Arbeit fand. – Auszug aus der Trauerrede von Karl Seitz – Ende Oktober 1932.

Johann Janecek ist zweite von rechts sitzend mit den weißen Gamaschen.