
Das Mahnmal wurde von der samischen Künstlerin Annelise Josefsen im Auftrag des historischen Vereins Tana (Tana historielag) entworfen. Das Denkmal wurde am 24. Oktober 2014, pünktlich zum 70. Jahrestag der Ereignisse, feierlich enthüllt.


Beim Rückzug der deutschen Wehrmacht im Herbst 1944 wurden fast alle Gebäude der Region (darunter auch die historische Tana-Kirche von 1892) niedergebrannt und die Bevölkerung zwangsevakuiert. Viele Einheimische widersetzten sich den Befehlen, flohen in die Wälder und Berge und harrten unter widrigsten Bedingungen aus.
Da die Gemeinde Tana (Deatnu) stark durch die samische und norwegische Kultur geprägt ist, trägt das Denkmal bewusst diesen zweisprachigen Namen („Muitu / Erindring“), um alle betroffenen Menschen der Region gleichermaßen in diesem gemeinsamen Gedenken zu vereinen.









