Lesung zu Widerstand und Verfolgung in Wiener Gemeindebauten
Terminam 13. April 2026 um 18.30 Ort: in den SOHO Studios im Sandleitenhof (Liebknechtgasse 32, 1160 Wien) mit Michael Achenbach, Peter Autengruber, Winfried R. Garscha, Claudia Kuretsidis-Haider und Manfred Mugrauer; Anmeldungen per E-Mail an info@sohostudios.at
Präsentation und Diskussion zur aktuellen VGA-Dokumentation: „Josef Hindels. Unbeugsamer Linkssozialist und antifaschistischer Mahner“
„Im Kampf zwischen Fortschritt und Reaktion gibt es keine Neutralität“ (Josef Hindels)
Termin: Dienstag, 21. April 2026 – 18:30 Ort: Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, Rechte Wienzeile 97, 1050 Wien (Lesesaal, 1.Stock)
Programm:
Begrüßung und Moderation: Georg Spitaler
Skizzen zu Leben und Wirken von Josef Hindels Wolfgang Greif – Autor der VGA-Dokumentation
Kommentare und Diskussion: Brigitte Bailer – ehem. wissenschaftliche Leiterin des DÖW) Peter Pelinka – Medienberater, Journalist & Autor)
Eine Veranstaltung des Vereins für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung (VGA) in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)
Ende November/Anfang Dezember 1944 wurde in Engerau (Petržalka, Bratislava) ein Arbeitslager für ungarische Juden eingerichtet. Circa 2000 Zwangsarbeiter mussten beim Bau des sog. Südostwalles Sklavenarbeit leisten. Viele starben an den Folgen von Hunger, Kälte und Misshandlungen oder wurden von Wiener SA-Männern oder Politischen Leitern ermordet. Mehr als 100 Männer kamen Ende März 1945 im Zuge des „Todesmarsches“ von Engerau nach Bad Deutsch-Altenburg ums Leben.
Besuch folgender Gedächtnisorte: Mahnmal auf dem Friedhof Bratislava-Petržalka
10 Uhr: Gedenkfeier mit SE Botschafter Johannes Wimmer und Vertreter*innen der Botschaften von Deutschland, Israel und Ungarn sowie mit James R. Moser, Sohn von Jonny Moser; Musikalische Umrahmung: Naama Isabelle Fassbinder-Davidowicz (Gesang) und Adula ibn Quadr (Violine)
Gedenktafel am Restaurant Leberfinger Viedenská cesta, PetržalkaMit Eleonore Lappin-Eppel, Historikerin Gedenkstein vor der Pfarrkirche Wolfsthal Gedenkstele beim Ungartor in Hainburg Grabstätte auf dem Friedhof Bad Deutsch-Altenburg Gedächtnisort Kurpark Bad Deutsch-Altenburg
Mittagessen (auf eigene Kosten) im Restaurant Leberfinger, Bratislava
Buchpräsentation Dienstag, 14. April 2026 19:00 Uhr Breite Gasse 3, 1070 Wien Tel.: +43 699 13537710 E-Mail: depot@depot.or.at
Angelika Adensamer, Juristin, Kriminologin, Wien Sara Hassan, Autor*in, Trainer*in, Wien Sebastian Klocker, ÖGB-Stabstelle Digitalisierung und Technik, Wien
Künstliche Intelligenz dringt in immer mehr gesellschaftliche Bereiche vor, oft ohne Bewusstsein dafür, ob es auch sinnvoll ist. Häufig heißt es, KI sei unausweichlich und nicht aufzuhalten. Doch gibt es sensible Bereiche, in denen ihr Einsatz zu riskant ist? Wie verstärkt KI ohne klare Regeln bestehende Ungleichheiten, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und soziale Isolation? Wie können solidarische Strategien aussehen, damit die KI Arbeit erleichtert?
Termin: 14.03.2026, 14:00 – 16:00 Uhr Treffpunkt: Platz der Menschenrechte beim Museumsquartier, am Beginn der Mariahilfer Straße ANMELDUNG: VHS-Brigittenau
Man muss nur den Mut haben, alles auf die Spitze zu treiben. Wer ausweicht, weicht sich selbst aus, und wer sich selbst ausweicht, der findet sich nicht. Lina Loos (1882 – 1950)
Bereits 1910 rief die deutsche Sozialistin Clara Zetkin den Internationalen Frauentag ins Leben. Erstmals fand dieser am 19. März 1911 statt. 1921 wurde sein Datum endgültig auf den 8. März gelegt. Bei diesem Spaziergang erfährt man viel Wissenswertes – zum Beispiel, wer die ersten Vorkämpferinnen für Frauenrechte waren, warum 1907 mehr als 6.000 Schneiderinnen auf der Ringstraße demonstrierten oder über den langwierigen Kampf um das Frauenwahlrecht.
Im Juli 2026 feiert das Amalienbad seinen 100. Geburtstag. Der Waschsalon Karl-Marx-Hof nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, in das Bäderwesen im Roten Wien einzutauchen.
Führungen für Gruppen können nach Voranmeldung jederzeit organisiert werden. Eintritt & Führung: EUR 12,- pro Person, Minimum 10 Personen, bzw. EUR 120,- Anmeldung erforderlich unter info@dasrotewien-waschsalon.at
Ausstellung – Wissen für alle ISOTYPE – die Bildsprache aus Wien Termin: 19. März 2026 um 18:30 Uhr Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien Eine Kuratorenführung speziell für uns mit Werner Michael Schwarz Für Mitglieder gratis, für Nichtmitglieder € 20.- Anmeldung: rote.spuren@chello.at
Die politischen und demokratischen Ziele Neuraths, die einprägsamen, auf das Wesentliche reduzierten Zeichen und der Versuch, eine internationale Bildsprache zu entwickeln, inspirieren bis heute Künstlerinnen und Künstler. Weltweit beschäftigen sich Ausstellungen vermehrt mit dieser Verbindung von visueller Kommunikation, Kunst und Politik. Es geht um die Gestaltung und das Wirken von Zeichen, um einen politisch kritischen Umgang mit modernem Informationsdesign und neuen Medien.
Herzlichen Dank an Ingrid für das Organisieren der Veranstaltung.
Veranstaltung Mensch – Kämpferin – Märtyrerin Schwester Restituta (Helene) Kafka und ihre Briefe aus der Haft
Im Kloster der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe („Hartmannschwestern“) in Wien Margareten besuchen wir die Dauerausstellung „Restituta – Glaube gegen NS“-Gewalt“ und Sr. Ruth Beinhauer präsentiert ihr Forschungsprojekt zu den Briefen Sr. Restitutas / Helene Kafkas aus der Haft.
Sr. Maria Restituta (Helene) Kafka war eine österreichische Ordens- und Krankenschwester und Widerstandskämpferin zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie ist die einzige Ordensfrau, die von den Nazis für ihren Glauben und Widerstand nach einem Gerichtsprozess mit Todesurteil ermordet wurde. 1998 wurde sie als erste Märtyrerin Österreichs seliggesprochen.
„Sie hat geholfen ohne Rücksicht auf Nationalität oder Weltanschauung, ob jemand katholisch war oder konfessionslos oder kommunistisch war oder sozialdemokratisch oder christlich-sozial, da hat sie weder gefragt, noch hatte es irgendeine Bedeutung für sie. […] Sie hat die Menschen sichtlich wirklich gerne gehabt.“
Anna Haider, die 1942 vom Volksgerichtshof wegen kommunistischer Betätigung zu 15 Jahren zuchthaus verurteilt wurde, sprach 1946 im radio über ihre mitgefangene helene kafka.1
Da wir viele Mitglieder in Oberösterreich haben, sammelten wir Informationen zu den Gedenkveranstaltungen über den 12. Februar 1934.
Zum 92. Mal jährt sich am 12. Februar der Gedenk- und Erinnerungstag für jene Genoss:innen, die 1934 durch ihr Eintreten für Demokratie und Freiheit ihr Leben lassen mussten. Das Motto der traditionellen Februar-Matinee ist dieses Jahr: „Propaganda 2.0: Widerstand gegen Faschismus im digitalen Zeitalter“.
Termin: 8. Februar um 08:15
08:15 Kranzniederlegung beim Anton Bulgari-Denkmal am Bulgariplatz
09:15 Gedenken im Hof der Landstraße 36 Musikalischer Rahmen: SPÖ Blasmusikorchester
10:30 Sonntagsmatinee Eröffnung durch Landesrat Mag. Martin Winkler
Themenimpulse von: Tamara Ehs, Politikwissenschafterin und Demokratieberaterin Yasmin Maatouk, Moderatorin, Sprecherin und Schauspielerin
In der FAKTory präsentieren Werner Anzenberger, Ute Sonnleitner und Hans-Peter Weingand die 2025 erschienene Publikation „Österreich 1933/34. Eine politische Zäsur im europäischen Kontext“ und sprechen mit euch über neue Perspektiven auf diese umkämpften Jahre. Moderiert wird der Abend von Anna Rosenberg vom Bündnis 12. Februar.
Über 90 Jahre ist es her, dass die autoritäre Revolution – die systematische Aushöhlung von Demokratie und Rechts-staat durch rechtsextreme politische Kräfte – in der Errichtung der austrofaschistischen Diktatur 1933/34 einen ersten Höhepunkt fand. Der Aufstand von Teilen der Arbeiterschaft gegen diesen Putsch auf Raten im Februar 1934 scheiterte bereits nach wenigen Tagen. Im Februar 2024 fand dazu in Graz ein wissenschaftliches Symposium statt, bei dem neue Perspektiven auf diese, kontrovers diskutierten Entwicklungen und Ereignisse präsentiert wurden.
Informationen zum Buch: Österreich 1933/34 – Eine politische Zäsur im europäischen Kontext ISBN: 978-3-90342534-7, Verlag: CLIO
📅 9. Februar 2026 🕡 18:30 bis 20:30 Uhr 📍 FAKTory, Universitätsstraße 9, 1010 Wien Anmeldung zur Veranstaltung