Heutige und historische Gedanken zum Februar 1934

Weshalb braucht es eine breite Erinnerungskultur an die Ereignisse am 12. Februar 1934? 
Handelte es sich um ein singuläres, geschichtliches Ereignis oder gibt es Parallelen in der heutigen Zeit?
Weshalb hat das offizielle Österreich, vor allem einzelne Parteien, Schwierigkeiten, die eigene faschistische Vergangenheit einzugestehen?

Flugblatt der SPÖ Mürzzuschlag zur Gedenkfeier – Österreichische Nationalbibliothek

Wir im Verein Rote Spuren meinen, es braucht ein Bewusstsein für die Vergangenheit und dem faschistischen Erbe. Ohne dieses Bewusstsein ist die Entwicklung einer antifaschistischen Gesellschaft nicht möglich. Viele Gewerkschafter:innen haben am 12. Februar ihr Leben riskiert, sind gestorben oder wurden verwundet. Die Überlebenden wurden von Dollfuß und Seinesgleichen eingekerkert, ihrer Rechte beraubt oder ausgebürgert. Zivilcourage und Widerstand gegen den Austrofaschismus wurde von Polizei und Militär nieder geprügelt, verfolgt und verhindert.
Die Nazis haben publikumswirksam Bücher verbrannt, aber bereits im Austrofaschismus wurden 1500 Titel und 27.000 Exemplare in den “Arbeiterbüchereien” beschlagnahmt.

Zurück in die heutige Zeit. Die extreme Globalisierung schaffte den Typen des “Anarcho Kapitalisten”, die sich auf die Thesen von Hoppe (einem Schüler von Rothbard, dem Stammvater der Anarcho-Kapitalisten) beziehen. In der Psycherl-Analyse von Erwin Steinhauer und Fritz Schindlecker schreiben sie zu deren Vorstellungen bezüglich des Umbau der derzeitigen Demokratien treffend: “Es kommt zu einem Wettbewerb der Gauner, die heutige Demokratien in Kleptokratien umbauen  wollen, wo es keine oder kaum Hemmungen gibt, das Eigentum anderer Menschen zu entwenden”. Man beachte die Geschwindigkeit der Verteilung des Vermögens zu den Superreichen.

Welchen Bezug hat das zum Februar 1934? Gar nichts und zugleich Vieles. In beiden Epochen musste vorher die Demokratie als unfähig, schwerfällig, nicht geeignet und bürokratisch dargestellt werden. Parteien, Institutionen, die Trennung von Legislative und Exekutive, Gerichtsbarkeit und wissenschaftliche Einrichtungen, die nicht zum rechten Mainstream passten, mussten “sturmreif” geschossen werden. Die kriegerische Sprache passt hier, wenn wir auf damalige und heutige Ereignisse blicken. Auch heute erleben wir, dass einzelne Bevölkerungsgruppen als “Sündenböcke” mit Hilfe der üblichen Medien platziert werden. Es wird von Remigration gesprochen, ohne dabei darauf zu achten, dass wir beim Reinigungspersonal, Bauarbeiter:innen und im Sozialbereich ganz dringend auf diese Menschen angewiesen sind. Es wird mit Einzelereignissen Politik gemacht, um von der “Kleptokratie” der Tech-Giganten und Superreichen abzulenken.

Deshalb ist Gedenken so wichtig, denn es ist ein Signal für Demokratie, und ein wichtiger Schritt zur Gestaltung einer Gesellschaft mit einem guten, gesunden und gerechten Leben für alle.

Der Text stammt aus dem letzten Mitgliedermail. Jetzt gibt es noch ein paar historische Flugblätter, Plakate und eine Briefmarke, die anläßlich von Februarfeiern gestaltet wurden. Gesammelt haben wir sie aus dem digitalen Archiv der Österreichischen Nationalbibliothek.

Zu den Plakaten

Wiener Gemeindebauten im Austrofaschismus und in der NS-Zeit

Die Wiener Gemeindebauten waren in der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts eines der bahnbrechenden Projekte der sozialdemokratischen Wohnungs- und Sozialpolitik. Der Sammelband schlägt eine Brücke vom Austrofaschismus bis zum Ende der NS-Herrschaft.

Nach Überblicksdarstellungen zur Geschichte des Gemeindebaus in Wien, zu personellen Brüchen und Kontinuitäten zwischen den beiden Diktaturen und zu Fragen des Mieterschutzes widmen sich mehrere Beiträge anhand von ausgewählten Gemeindebauten dem Schicksal der dort lebenden Menschen, die als Jüd*innen verfolgt und gekündigt bzw. aufgrund ihres widerständigen Verhaltens Opfer polizeilichen und juristischen Unrechts wurden. Biografien von verfolgten Männern, Frauen und Kindern schließen den Band ab, gleichsam als „Gedenkbuch“ für die Opfer von Gewalt und Terror in den Gemeindebauten. 

Claudia Kuretsidis-Haider (Hg.)
Mag.a Dr.in Claudia Kuretsidis-Haider ist Historikerin. Sie leitet die Abteilung Historische Sammlungen am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Die thematischen Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit sind: Ahndung von NS-Verbrechen in Österreich und im internationalen Kontext, Holocaustforschung, Widerstandsforschung, Gedenkpolitik und Erinnerungskultur(en)

ISBN: 978-3-205-22312-2
Böhlau Verlag Wien, 1. Auflage 2026
440 Seiten, 64 meist farb. Abb., gebunden

Zum Inhaltsverzeichnis

Gedenkveranstaltungen zum 12. Februar 1934 in Oberösterreich

Da wir viele Mitglieder in Oberösterreich haben, sammelten wir Informationen zu den Gedenkveranstaltungen über den 12. Februar 1934.

Zum 92. Mal jährt sich am 12. Februar der Gedenk- und Erinnerungstag für jene Genoss:innen, die 1934 durch ihr Eintreten für Demokratie und Freiheit ihr Leben lassen mussten. Das Motto der traditionellen Februar-Matinee ist dieses Jahr: „Propaganda 2.0: Widerstand gegen Faschismus im digitalen Zeitalter“.

Termin: 8. Februar um 08:15

  • 08:15 Kranzniederlegung beim Anton Bulgari-Denkmal am Bulgariplatz
  • 09:15 Gedenken im Hof der Landstraße 36
    Musikalischer Rahmen: SPÖ Blasmusikorchester
  • 10:30 Sonntagsmatinee
    Eröffnung durch Landesrat Mag. Martin Winkler

    Themenimpulse von:
    Tamara Ehs, Politikwissenschafterin und Demokratieberaterin
    Yasmin Maatouk, Moderatorin, Sprecherin und Schauspielerin

Die STOLPERSTEINE in Salzburg – Gedenken und Gedanken dazu

Das Projekt Stolpersteine wurde hier am Blog bereits mehrmals vorgestellt. Vor 10 Jahren sammelten wir die ersten Fotos und Unterlagen für einen Blogbeitrag. Während dieser Jahre habe ich wieder über rechtsextremistische Vandalenakte an diesen Gedenkstellen an jene Menschen, die grausam verfolgt und oftmals getötet wurden, gelesen.

Eines unserer Grundprinzipien der Zweiten Republik und auf dem unsere Demokratie aufgebaut ist der Antifaschismus. Wenn jetzt konservative und rechte Parteien den Antifaschismus in sogenannte linksextreme Eck zu drängen, ist der Versuch das Blut von Millionen Toten aus den Kriegen, politischen Morden, der Shoa, den Konzentrationslagen, den Anschlägen, die Nazis, Austrofaschisten und Rechtsextremisten zu verantworten haben, weg zu wischen. Sie betreiben Hetze, Spaltung, Herabwürdigung und sie greifen zu allen Mitteln. Sie horten Waffen für den Tag „X“, sie veranstalten Schieß- und Militärübungen, sie beschmieren Denkmäler und Gedenkstätten und sie vergiften unsere Gesellschaft mit ihrer faschistischer u d rechtsradikaler Ideologie.

Das Hauptprogramm der Sozialdemokratie war, die demokratische Republik gegen den Faschismus jeder Art zu verteidigen.
(Josef Witternigg)

Der 1881 geboren Josef Witternigg war Mitglied des Gemeinderates der Stadt Salzburg, Klubvorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion, Abgeordneter zum Salzburger Landtag und zum Nationalrat und schließlich am 12. Februar 1934, als der Parteivorstand in Wien zum Generalstreik aufrief, eine der Schlüsselfiguren beim kampflosen Abgang der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Salzburg. 1934 wurde Witternigg in Haft genommen, in der er mehrere Wochen lang verblieb. Witternigg erlitt in der politischen Verfolgung unter der österreichischen Diktatur schwere gesundheitliche Schädigungen, an deren Folgen er 56-jährig verstarb.1

Weiterlesen

„Auch das waren wir“ im Community-Museum Goethehof

Der Gemeindebau in der NS-Zeit: im Goethehof wurden 1938 mehr als 130 Bewohner*innen aus ihren Wohnungen vertrieben – sie wurden verfolgt, weil sie jüdisch waren oder sich politisch gegen den Nationalsozialismus stellten.

An diese Menschen, ihre Biografien und ihr Umfeld erinnert nun die temporäre Ausstellung „Auch das waren wir“ im Community-Museum Goethehof. 

Zur Eröffnung am 5. November 2025 um 18:00 Uhr laden Wiener Wohnen und die Wohnpartner gemeinsam mit den Ausstellungsmachern Alexander Martos und Niko Wahl von „science communications research“ sehr herzlich ein.

  • Wo: Community-Museum Goethehof, Schüttaustraße 16, 1220 Wien

Ausstellungsdauer: 5. November – 5. Dezember 2025

Öffnungszeiten, Dialogführungen & Kontakt:
Gesprächsführungen mit Bewohner*innen sind jeweils Mi & Do 17-19 Uhr, Fr 15-17 Uhr und Sa 10-12 Uhr nach Anmeldung unter T: 01/24 503 – 21080 oder gz_kaisermuehlen@wohnpartner-wien.at möglich.

Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Bewohner*innen und Nachbar*innen des Goethehofs (der heute 784 Wohnungen umfasst) erarbeitet. Neben historischen Hintergründen zeigt sie persönliche Geschichten ehemaliger Mieter*innen und zeigt Verbindungen zur Gegenwart auf. Anlässlich der Eröffnung werden temporäre Erinnerungszeichen an allen Stiegen des Goethehofs angebracht, die an die aus ihren Wohnungen Vertriebenen erinnern.

Virtueller Ortsrundgang “Auf den Spuren des Februar 1934 in Ebensee”

Anfang der 30er war Ebensee weit und breit die einzige Gemeinde, die von Sozialdemokrat*innen verwaltet wurde. Der Stimmenanteil der Sozialdemokratie lag bei der Landtagswahl vom 19. April 1931 bei 56%. In Ebensee war ein Großteil der Arbeiter*innenschaft im Salinenbetrieb, den Solvay-Werken und der Weberei beschäftigt. Seit 1918 wurde das „rote Ebensee“ von einer starken sozialdemokratischen Mehrheit unter Bürgermeister Max Zieger politisch dominiert.

ArbeiterInnen vor dem Gemeindeamt am 12. Februar 1934. (Quelle: Archiv Zeitgeschichte Museum Ebensee)

Im Bericht auf “fireredfriederike” werden die Ereignisse des 12. Februar 1934 in Ebensee geschildert. Herzlichen Dank für diese Recherche.

Die Kinder der Kämpfer

Das Jahr 1934 und seine Folgen für Österreich

Fred Turnheim sprach einleitende Worte zum Film, der den Kämpfer:innen des Republikanischen Schutzbundes und deren Kindern und Kindeskindern gewidmet ist.
Sprecherin: Chris Lohner
Musik: Flo Thamer
Videoschnitt: Leah Hochedlinger
Kamera & Regie: Fred Turnheim

Mehr zum Filabend hier…

Achtung! Faschismus | Die Zerstörung einer Republik

Ein Dokudrama mit Erwin Steinhauer und Lucile Dreidemy
12. Februar 2025 um 19:00-20:30
Audimax der Universität Wien (1010 Wien/ Universitätsring 1)

Der Erste Weltkrieg war vorbei und der Zweite stand bevor. Dazwischen lag die Erste Republik, geprägt von zahlreichen sozialen wie ökonomischen Krisen, einer gespaltenen und zunehmend radikalisierten Gesellschaft, in der es politischen Agitatoren gelang,

den Untergang der Demokratie vorzubereiten. „Achtung! Faschismus. Zerstörung einer Republik“ versammelt die Stimmen von Zeitzeug*innen wie Stefan Zweig, Elias Canetti, Franz und Alma Werfel, Ernst Fischer, Bertha Zuckerkandl sowie von Journalist*innen und von Politiker*innen u.v.m. Erwin Steinhauer liest aus den Werken, Tagebüchern, Briefen, Artikeln und politischen Reden von Zeitzeug*innen.

Die Lesung wird durch einen Vortrag der Zeithistorikerin Lucile Dreidemy begleitet. Als Dokudrama konzipiert, werden auf der Bühne die Prozesse und Dynamiken herausgearbeitet, die schließlich zum Aufstieg des Autoritären und zum Untergang der Ersten Republik geführt haben. „Achtung! Faschismus“ ist jedoch nicht bloß ein historischer Rückblick auf den Untergang der Ersten Republik, sondern es sind mahnende Worte an die Zweite Republik.

Anmeldung oder per Mail an office@ustinov.at 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wiener Institut für Kultur- und Zeitgeschichte (VICCA) und dem Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung (VGA) statt. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien, der Peter Ustinov Stiftung und des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Otto Skritek

Artikel zum Rundgang am Urnenhain – verfasst von Brigitte und Werner Drizhal

Otto Skritek, geb. 1909 in Znaim/Znojmo, aufgewachsen in der Nähe von Hollabrunn. Skritek besuchte die Volks-, Haupt- und Berufsschule und erlernte den Beruf des Spediteurs.

Skritek setzte auch später seine Tätigkeit sowohl bei den Revolutionären Sozialisten als auch bei der Freien Angestelltengewerkschaft Österreichs (FRAGÖ) fort, wo er die Materialverteilung in den Betrieben des früheren Organisationsbereiches des Zentralvereins der kaufmännischen Angestellten organisierte.1

1934-1938 illegale Arbeit als Gewerkschafter

Ich war am 12. Februar 1934 im Jugendsekretariat des Zentralvereins der kaufmännischen Angestellten. Gegen neun Uhr vormittags kommt die telefonische Meldung durch, in Linz wird geschossen, es ist zu einem Zusammenstoß zwischen Schutzbündlern und Polizei und Heimwehr gekommen.

Ich verständige telefonisch Manfred Ackermann [Vorsitzender der Jugendabteilung des Zentralvereins], der in Kärnten bei einer Versammlungsreise ist. Um ca. elf Uhr vormittags erlosch das Licht, das war das vereinbarte Signal für die letzte große Auseinandersetzung. Nach einer Stunde wurde unsere Gewerkschaftszentrale in der Werdertorgasse von Polizei mit Stahlhelm und aufgepflanzten Bajonetten besetzt und geschlossen. Eine Schutzbundaktion im ersten Bezirk gab es nicht. Ich marschierte zu Fuß nach Ottakring, Straßenbahn gab es ja keine. Vor dem Arbeiterheim in der Kreitnergasse wurde bereits geschossen, man hörte auch Maschinengewehrfeuer. In meinem Gemeindebau, Pirquethof, in der Gablenzgasse, waren von der dortigen Schutzbundgruppe Gewehre verteilt worden, die später wieder eingezogen wurden.

Am nächsten Vormittag traf ich Genossen Ackermann und Leo Safran, einen Jugendfunktionär des Zentralvereins, in der Dienstwohnung des Genossen Pinz in den Hammerbrotwerken. Wir versuchten, Flugblätter herzustellen und zu verteilen, die zur Hilfe für die Schutzbündler aufriefen. Das war der erste Schritt zur weiteren illegalen Tätigkeit. Leo Safran, der als Vertreter der Volksbuchhandlung die Mandatare und Funktionäre von Partei und Gewerkschaft besuchte, vermittelte wertvolle Kontakte und Verbindungen. Sehr rasch gab es die illegale AZ [Arbeiter-Zeitung], die in Brünn hergestellt wurde, und Flugblätter. Wir versuchten, zuerst Verbindung mit den Betriebsräten des Zentralvereins der größeren Betriebe, die ja alle Genossen waren, herzustellen und sie mit diesen Zeitungen und Flugblättern zu beliefern. Eine Vertriebsstelle des aus der Č gelieferten illegalen Materials war bei Pepi Cmejrek, einem Hausbesorger in einem Haus in der Kärntnerstraße.2

Weiterlesen

Der lange Schatten des Faschismus

Die Broschüre zu unserer Lesung ist fertig. Herzlichen Dank an Drizhal Peter für die Layoutierung.

Liebe Leser:innen dieser Broschüre!

Am Vorabend des 90. Jahrestages der endgültigen Beseitigung der Demokratie durch Dollfuß, durch die Heimwehr und ihrer christlichsozialen Helfershelfer setzen wir ein Signal.
Mit diesen Texten zeigen wir auf, dass die Ereignisse der Vergangenheit nur zu deutlich zeigen, wie wichtig rechtzeitiger Einsatz und Initiativen für ein demokratisches Zusammenleben sind. Die Lesung ist ein Versuch, die Zuhörer:innen aufzufordern Aktivist:innen in einer lebendigen Demokratie zu werden.
Und ja, die Aktionen und Akteur:innen im demokratischen Alltag sind nie perfekt. Die Ereignisse sind oftmals Kompromisse divergierender Interessen. All jene, die sich nicht daran beteiligen oder nur kritisierende Zuschauer:innen sind, stärken jene, die Menschenrechte, Freiheit, ein gutes Leben für alle und eine gerechte Verteilung des Reichtums und damit die Demokratie beseitigen wollen. Wir fordern sie auf –

MISCHEN SIE SICH EIN,
STÄRKEN SIE DIE DEMOKRATIE UND SORGEN SIE FÜR EIN
GERECHTES UND GUTES LEBEN FÜR ALLE.

Werner Drizhal – Vereinsvorsitzender Rote Spuren
Franz Koskarti – Vereinsvorsitzender ARGE