„Ceija Stojka. Das Vergangene in der Gegenwart“ 

Am Nationalen Gedenktag für Romnja und Sintizze zeigen wir in unserer Reihe „Immer Wider Stand“ mit „Ceija Stojka. Porträt einer Romní“ einen Film, der viel mehr als eine beeindruckende Biografie erzählt.

2.8. & Volxkino
Minute Museum of Resistance
2. August 2025 um 20.00 Uhr
Otto-Wagner-Areal (OWA), Garten vor Pavillon 9 (Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien)
mit Karin Berger (Regisseurin) & Andreas Peham (DÖW); Moderation: Linda Erker & Alexander Martos
Freier Eintritt, um Anmeldung wird gebeten

Der Film thematisiert aber nicht nur Stojkas Kampf gegen das Vergessen, sondern auch ihre Rolle als politische Aktivistin und ihre künstlerische Arbeit.

Die Doku von Karin Berger handelt von traumatisierenden Erfahrungen und vom Glück zu leben. Im Zentrum steht die Erinnerung der Porajmos-Überlebenden, Autorin und Künstlerin Ceija Stojka an die Verfolgung ihrer Familie durch die Nationalsozialisten: Sie überlebte als Kind mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. In eindrücklichen Erzählungen berichtet sie im Film von diesen Erfahrungen, die sie Jahrzehnte später öffentlich machte – als eine der ersten Rom*nja im deutschsprachigen Raum.

Das kommentierte Rechtsextremismus-Barometer des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW)

Andreas Kranebitter und Johanna Willmann haben November 2024 das Rechtsextremis-Barometer des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) präsentiert.

Bei einer Online-Befragung im April und Mai 2024 wurden 2.198 Personen der österr. Wohnbevölkerung im Alter zwischen 16 und 75 Jahren befragt.

Beim ersten Durchlesen der “Summary” erinnerte ich mich spontan an die Unterlagen wie man rechtspopulistische Argumente entlarven kann und wie man Vorurteilen umgehen kann..

  • Eine Mehrheit der Befragten erachten eine umfassende Remigration für notwendig.
  • Viele fühlen sich fremd im Land wegen der in Österreich lebenden Muslim:innen.
  • 15% – 23% der Befragten vertreten antisemitische Ansichten.
  • 50% glauben von “den Medien” systematisch belogen zu werden und das die österr. Bevölkerung langfristig durch zugewanderte Personen ersetzt werde.
  • 50% stimmen der Aussage zu, dass man “gefährliche Menschen” einsperren können soll, noch bevor sie Straftaten begangen haben.

Dieser Artikel ist ein Versuch von mir einige Inhalte des Rechtsextremismus-Barometer darzustellen. Ich wechsle von den Studienergebnissen zu gesellschaftlichen Ereignissen und Inhalten der letzten Jahrzehnte. Ein Versuch von mir, die weiteren Entwicklungen der rechtspopulistischen und rechtsextremen Stömungen, dem gegenüber zu stellen. Ausserdem versuche ich solidarische, sozialdemokratische und gewerkschaftliche Handlungsfelder darszustellen.

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Studientag in St. Pölten

Rote Spuren – Verein zur Förderung von ArbeiterInnengeschichte veranstaltet am

Samstag, den 11. Juni 2022 einen Studientag für Mitglieder

Teil 1 – Kunstsammlung des Dokumentationsarchivs im Haus der Geschichte in St. Pölten

Führung ab 10:00 Uhr im Haus der Geschichte in St. Pölten

Über 150 Grafiken, Zeichnungen und Ölgemälde besitzt das DÖW. In der Ausstellung im Haus der Geschichte in St. Pölten werden sie erstmals umfassend präsentiert. Sie erzählen von Widerstand, Krieg und Verfolgung zwischen 1934 und 1945. Es sind Bilder vom Leben und Sterben in Lagern, von Gewalt gegen Regimegegner, Juden und Roma, aber auch Bilder vom Kampf gegen Nationalsozialismus und Faschismus.

Teil 2 – Museum zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie im Raum St. Pölten – Museum im Hof

Aus einem Blogeintrag zum Museum

Zahlreiche Exponate aus der Frühzeit der Arbeitervereine ca. 1890 bis in die Gegenwart; Dokumente der Arbeiterschaft, der Vorfeldorganisationen und der Parteigeschichte der SPÖ; Fahnen, Abzeichen (1. Mai etc.), Personaldokumente, Briefe, Schilder, Plastiken, Plakate, Bekleidung, Ansichtskarten, Bücher.

Genaues Programm und Organisationshinweise