Film/Komödie
Gartenbaukino Wien (1010 Wien, Parkring 12)
Freitag, 1. Mai 2026, 21:30 Uhr (Zusatzvorstellung)
Am Tag der Arbeit bietet das Gartenbaukino einen Vorgeschmack auf das 2. Wiener Arbeitsfilmfestival. Vor dem offiziellen Kinostart im Herbst wird im Rahmen einer Sondervorstellung der neueste Film von Sebastian Brauneis „AMS – Arbeit muss sein“ im Gartenbaukino gezeigt.
In der Komödie rund um ein fiktionales AMS schließt sich eine Gruppe von Langzeitarbeitslosen angeführt von Marie Wotruba (Margarethe Tiese) zusammen, um gemeinsam gegen Strukturen zu kämpfen, die sie hindern, das Leben zu führen, das sie wollen. Dabei braucht es Zusammenhalt, Erfindungsgeist und Verbündete innerhalb des Systems.
„Anstelle eines tristen Sozialdramas ein schwungvolles Offbeat-Musical.“ (Lukas Foerster)
„Alles in allem ist Sebastian Brauneis eine wunderbare sozialkritische Komödie gelungen, die in keinster Weise das AMS als Institution antagonisiert, sondern vor allem zu Menschlichkeit und Solidarität aufruft…“ (UNCUT)

Vom 18.-22. Mai 2026 findet das Wiener Arbeitsfilmfestival statt. Es ist das Festival für Arbeit, Beruf und Bildung, heuer mit dem Schwerpunkt “Frauen.Arbeit.Film”.
Arbeit bestimmt unser Leben – und doch bleibt sie im Kino oft unsichtbar. Das Wiener Arbeitsfilmfestival ändert das: Eine Woche lang beleuchten Spiel- und Dokumentarfilme die Realität von Arbeit, Beruf und Bildung, hinterfragen Arbeitsbedingungen und zeigen Wege der Verbesserung auf. Vom Supermarktregal bis zum Fernfahrer-Truck, von der Fabrikshalle bis zur Pflegeeinrichtung – die Leinwand wird zum Schauplatz gelebter Erfahrungen und gesellschaftlicher Auseinandersetzung.
Mit dem Schwerpunkt „Frauen.Arbeit.Film“ werden Akzente – mit einem filmischen Blick auf Arbeitsbedingungen, Rahmenbedingungen der Selbstwirksamkeit in Europa und er Welt gesetzt. Das Festival lädt alle ein – Schüler:innen, Berufstätige, Personen in Aus- und Weiterbildung, Arbeitssuchende – zum gemeinsamen Nachdenken über eine bessere Zukunft der Arbeit. Denn Kino ist nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein Werkzeug der Erkenntnis und eine Einladung zur Veränderung.