Besuch und Einführung im ASKI – Archives for Contemporary Social History

Das Archiv für Zeitgeschichte der Sozialwissenschaften (ASKI) ist das führende griechische Archiv für die Geschichte politischer und sozialer Bewegungen. Es wurde 1992 als gemeinnützige Organisation gegründet und befindet sich im Zentrum von Athen. ASKI dient als Treffpunkt für wissenschaftliche Forschung und öffentliche Projekte, die sich mit der Geschichte der Linken, den transnationalen Verbindungen sozialer Bewegungen und dem Dialog zwischen historischer Erinnerung und aktueller Politik befassen1.

Manos Avgeridis und Ioanna Vogli – hier mit Milena und Sissi bei der Begrüßung und Einleitung im ASKI.

Wir durften die erste Zeitung der Arbeiterzentrale (Zusammenschluss örtlicher Arbeitervereine; sie übernahmen u.a. die Leitung bei Streiks) in Volos im ASKI fotografieren.

Der Lenkungsausschuss dankt herzlich allen Kolleginnen und Kollegen, die an der Herausgabe von „Gazieris“ mitgewirkt haben. Ein besonderer Dank gilt unserem Kollegen Iakovos Karyotakis, der den Titel unserer Zeitung kreiert hat.2

Unsere Ziele3
Bei allen Fragen von Leben und Tod sowie bei anderen dringlicheren Forderungen wird unser Verband mit dem Arbeiter- und Fachpersonal und mit jedem ehrlichen Arbeiter zusammenarbeiten, der die Interessen der Arbeiter mit seiner Stimme und seinem Einsatz verteidigen will.
Mit dem Recht auf Kritik und Kontrolle werden wir die Einheit der Arbeiter verwirklichen, wie es bereits mit den öffentlichen Versorgungsbetrieben und den Bankern geschehen ist, entschlossen durch unseren kontinuierlichen und konsequenten Kampf, die Erfüllung unserer gerechten Forderungen zu erreichen. Wir werden keinerlei Zugeständnisse akzeptieren, die auf Partikularinteressen beruhen.
Nur die Interessen der Mitarbeiter werden uns antreiben und uns dazu veranlassen, jede mögliche Initiative und Maßnahme zu entwickeln, die stets den Umständen angemessen ist.
“GAZIERIS”, das in einem historischen Moment für unsere Branche erscheint, wird eine unserer wichtigsten Waffen im Kampf sein.


Am 4. August 1936 wurde durch den Ministerpräsidenten Ioannis Metaxas eine faschistische Diktatur in Griechenland errichtet.
Die dem Parlament nach der Verfassung ausschließlich zustehende legislative Gewalt wurde auf den König und die Regierung übertragen, der Metaxas als Ministerpräsident vorstand. Bestehende Parteien wurden verboten, neue nicht zugelassen, jegliche oppositionelle politische Betätigung und die Presse gesetzlich unterdrückt, „staatsfeindliche Äußerungen“ mit Verbannung auf die Strafinseln oder Zuchthausstrafen geahndet4.

Karikatur aus der Zeitschrift „Radikale“ (fotografiert im ASKI).

150.000 Demonstranten in Thessaloniki forderten gestern bei der Beerdigung der Opfer den Rücktritt der Regierung sowie die Verhaftung des Generalgouverneurs von Mazedonien und des Polizeichefs Dakos. – Bewegende Szenen der Solidarität der Bevölkerung mit den Soldaten und Seeleuten.5



Ioanna und Manus zeigten uns mehrere Zeitungen und Zeitschriften aus der Zeit des Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

Zu den öffentlichen Aktivitäten von ASKI gehören eine wöchentliche Radiosendung, Stadtführungen, Workshops und Konferenzen.

Der Text des Bildes wurde mit einem Übersetzungprogramm erstellt

Quellenverzeichnis

  1. Transform Europe – Contemporary Social History Archives (ASKI)- ↩︎
  2. Übersetzung aus der Gewerkschaftszeitung der Gasarbeiter von 1947 im ASKI fotografiert ↩︎
  3. Eine Übersetzung aus dem Artikel ↩︎
  4. Gedenkorte Europas ↩︎
  5. Text aus der Zeitschrift „Radikale“ ↩︎

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