Sklaverei im Reich der Habsburger

Im Weltmuseum Wien – Im Schatten des Kolonialismus

Friedrich III. erteilte für Genua und Caffa eine Lizenz, die erlaubte Sklaven beiderlei Geschlechts und welcher Beschaffenheit auch immer zollfrei im Reich zu handeln sind.1 Unter kaiserlichen Schutz und auch unter österreichischer Flagge, beteiligten sich Firmen von den habsburgischen Niederlanden aus aktiv am Handel mit Sklaven, etwa das von Joseph II. geadelte deutsche Handelshaus Romberg.

Zwischen Altem Reich und atlantischer Plantagenwirtschaft: Das Handelsimperium des Friedrich Romberg (1729-1819) 2
Zeitschrift “Öffentliche Sicherheit” 3-4/2015

1722 wurde von einem österreichischen Schiff in Ostende berichtet, das Sklaven aus Madagaskar nach Amerika verfrachten sollte, und auf ähnliche Aktivitäten der 2. Ostindienkompagnie.

Wiener Zeitung, 3. Jänner 1722, Seite 4 – 5 3

Quellenverzeichnis

  • 1 Walter Sauer, StufienVerlag, Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, Band 63, 2022, ISBN 978-3-7065-6269-0, Seite 78, Kaffa (Krim) als Metropole des mittelalterlichen Sklavenhandels.
  • 2 Goethe Universität Frankfurt am Main – https://www.geschichte.uni-frankfurt.de/102309703/Romberg_Projekt
  • 3 Digitales Archiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Wiener Zeitung vom 3. Jänner 1722, Seiten 4-5, erwähnt in 1 auf Seite 79

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