Tschikweiber“. Aus der Fabrik raus, heim – und „wieder oarbeiten, oarbeiten

In der Halleiner Tabakfabrik arbeiten fast ausschließlich Frauen. Bis 1940 arbeiten in Hallein hunderte Frauen in der Tabakfabrik. Mit ihrem Einkommen sichern sie ihren Familien das Überleben. Sie kümmern sich aber auch um die Kinder und die Hausarbeit.

6:50 Uhr. Eine Arbeiterin hastet zur Zigarrenfabrik. Ihre Kinder hat sie eben in die Schule gebracht, jetzt muss es schnell gehen. Um punkt 7 Uhr wird das Fabriktor zugesperrt. Schafft es eine Arbeiterin nicht rechtzeitig hinein, verliert sie das Einkommen eines halben Tages.

MEHR DAZU auf
wasbishergeschah.at
oder in einer Rezension von Reinhard Sieder über das Buch Ingrid Bauer, „Tschikweiber haum’s uns g’nennt…“ Frauenleben und Frauenarbeit an der „Peripherie“: Die Halleiner Zigarrenfabriksarbeiterinnen 1869 bis 1940, Europaverlag: Wien 1988. 

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