Widerspruch als demokratische Disziplin

LinzerInnen auf den Spuren der ArbeiterInnengeschichte am Zentralfriedhof

Am 30. November 2019 trafen sich GenossInnen aus Linz am Tor 3 zu einem Spaziergang zu den Denkmälern der ArbeiterInnengeschichte. Historische Besinnung auf die Ereignisse unserer Geschichte von der Praterschlacht 1848, den

sozialpolitischen Errungenschaften der 1. Republik bis zur Ausschaltung der Demokratie 1934 von Dollfuß und den Austrofaschisten. Wir nutzten den „Gedächtnisraum“ Zentralfriedhof, um aus den geschichtlichen Brennpunkten unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen.

Barbara Blaha, Leiterin des Momentum-Instituts, schreibt in der Zukunft 09/2019 „Widerspruch ist eine wichtige demokratische Disziplin. Zu widersprechen ist ein undankbares Geschäft, das Mut, Festigkeit und Zähigkeit verlangt. Widerspruch braucht Vorbilder.“
Wir besuchten diese Vorbilder, die für ihren Widerspruch oftmals ihr Leben opfern mussten. In der Gruppe 40 liegen die stummen und mahnenden Zeugen des Widerstandes gegen den Faschismus. Widerspruch heute hilft unsere Demokratie abzusichern und weiter zu entwickeln. Widerspruch ist auch ein wichtiger Faktor in unseren Organisationen, um aus der derzeitigen Lähmung heraus zu finden.

Am Grab der Oberösterreicherin Barbara Prammer erinnerten wir uns an ihr politisches Leben. An ihren Einsatz für eine lebendige Demokratie ob im Nationalrat oder in der Partei.

Nach zwei Stunden merkten wir den kalten Novemberwind und wir marschierten Richtung Ausgang. Nachdem die Gruppe bereits seit den frühen Morgenstunden unterwegs ist machte sich auch der Hunger bemerkbar.


Herzlichen Dank für euer Interesse und viel Erfolg in der politischen Arbeit.

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